Am 24.03.2026 konnte eine Gruppe interessierter Zehntklässler und die Schülerinitiative Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage der Martin-Niemöller-Schule unter Leitung von Frau Trick und Herr Stoffel die Ausstellung „Rosa Winkel“ im Kunsthaus Wiesbaden besuchen. Die Ausstellung handelt von der Verfolgung homosexueller Männer zu Zeiten des NS-Regimes und des Zweiten Weltkrieges, welche in Konzentrationslagern einen rosa Winkel als Kennzeichnung trugen.
Da der Schwerpunkt im Geschichtsunterricht auf der Verfolgung und Vernichtung der Juden liegt, war es interessant, die Geschichte einer anderen durch den NS-Staat verfolgten Gruppe etwas näher kennenzulernen.
Vor Ort gab uns Frau Dr. Lukat, die Sachgebietsleitung Gedenkstätten des Stadtarchivs Wiesbaden, zunächst eine Einführung in das Thema, danach konnten wir uns selbständig die Ausstellung ansehen.
Anhand von einzelnen Biographien konnten man viel darüber lernen, wie homosexuelle Männer behandelt wurden und dass sie zum Beispiel für medizinische Experimente ausgenutzt wurden, da es die Theorie gab, dass man die Homosexualität „heilen“ könne, als wäre sie eine Krankheit.
Dieser Ausflug war insgesamt sehr lehrreich und bewegend. Es ist besonders heutzutage sehr wichtig, an die Verfolgten während der NS-Zeit zu erinnern, um sich der Unmenschlichkeit, mit der die Häftlinge in Konzentrationslagern behandelt wurden, bewusst zu sein.
(Giulia von Tempski)




