Die Schulskifahrt – nicht nur das Highlight der siebten Klasse, sondern für viele von uns eines der schönsten Erlebnisse unserer bisherigen Schulzeit – stand endlich bevor. Die Aufregung war riesig: Koffer waren gepackt, letzte Vorbereitungen getroffen und alle konnten es kaum erwarten, dass es endlich losging. In der Nacht, gegen 0:00 Uhr, fuhren schließlich die Busse ab und unser Abenteuer begann.
Nach einer langen, aber aufregenden Fahrt, kamen wir gegen 7:00 Uhr morgens in Bramberg an. Direkt nach der Ankunft liehen wir unsere Skiausrüstung aus, bevor wir uns zu Fuß auf den Weg den Berg hinauf zu unserer Unterkunft, dem Geislhof, machten. Während wir den Weg nach oben meisterten, wurden unsere Koffer und Skischuhe transportiert. Die Wanderung wurde mit einem beeindruckenden Ausblick auf die Berge und das Tal belohnt. Danach bezogen wir unsere Zimmer – von Zweier- bis Achterzimmern war alles dabei. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, stärkten wir uns erst einmal mit einer warmen Suppe. Am Abend fand eine Besprechung statt, bei der uns der Ablauf der Woche erklärt wurde und unsere Skilehrer sich vorgestellt hatten. Spätestens da war allen klar: Diese Tage würden etwas ganz Besonderes werden.
Am nächsten Morgen startete unser erster Skitag. Mit Bussen wurden wir ins Tal gebracht, wo wir unsere Skier aus dem Skidepot holten. Von dort aus ging es mit der Gondel hinauf ins Skigebiet, die sogenannte Wildkogel-Arena. Direkt am ersten Tag starteten wir in unseren neuen Skigruppen. Es gab die Niveaustufen 1 bis 4, sodass wirklich jeder auf seinem Level fahren konnte. Insgesamt entstanden dadurch 13 Gruppen, die sowohl von Lehrkräften unserer Schule als auch von externen Skilehrern geleitet wurden.
Die Skitage waren abwechslungsreich und voller Erlebnisse. Neben den normalen Pisten, gab es auch Funparks, in denen man durch Tunnel fahren oder seine Geschwindigkeit messen konnte – ein echtes Highlight für viele! Auch wenn die Gruppen meist getrennt unterwegs waren, traf man sich immer wieder auf der Piste und fuhr gemeinsam ein Stück – was manchmal auch etwas chaotisch war.
Gegen 12:00 Uhr trafen sich die Gruppen an der Geislalm zur Mittagspause. Dort konnte man entweder sein Lunchpaket essen, das man sich morgens mit Brötchen, Apfel und Riegel zusammengestellt hatte, oder sich etwas Warmes gönnen. Nachmittags ging es weiter auf der Piste, bevor wir ab 15:45 Uhr wieder mit dem Bus zurück zur Unterkunft gebracht wurden. Unsere Wartezeit im Tal nutzten viele, um beim SPAR ihre Snackvorräte aufzufüllen😊
Abends gab es immer Suppe, Salat und eine Hauptspeise, morgens gab es Brötchen. Nach dem Skifahren trafen sich viele der Kinder meist Spielraum, wo Tischkicker, Tischtennis oder Billard gespielt wurde – oft auch mit Musik.
Auch die Abende waren ein Highlight für sich. Besonders beliebt war das Werwolf-Spielen auf den Fluren, bei dem viel gelacht wurde. Außerdem gab es eine kleine Après-Ski-Party mit einer Klasse, bei der wir gemeinsam Musik hörten und Snacks genossen.
Ein tolles Erlebnis war auch die Nachtwanderung mit Herrn Krissel oder Frau Sprinkmeier. Gemeinsam liefen wir durch die Dunkelheit und bestaunten den klaren Sternenhimmel – ein Moment, den viele so schnell nicht vergessen werden. Das absolute Highlight der Abende war aber definitiv die Modenschau, bei der jede Klasse 3 Jungs und 3 Mädchen auswählte, die sich zum Thema ,,Bad Taste” verkleideten. Die Outfits und Performances sorgten für viel Spaß!! Neben dem Spaß gab es auch einen spannenden Vortrag von Herrn Weisner und Herrn Gies zum Thema „Skifahren und Umwelt“. Dabei wurde uns bewusst gemacht, wie sehr der Klimawandel die Skigebiete beeinflusst und dass auch Wintersport Auswirkungen auf die Natur hat.
Auf der Piste sammelten wir viele neue Erfahrungen. Besonders aufregend war es, an manchen Tagen im Tiefschnee, genauer gesagt Neuschnee auf der Piste, zu fahren. Am letzten Skitag gab es dann noch ein weiteres Highlight: Auf der Piste „Frühmesser“ durften wir eine Stunde lang „frei fahren“, während mehrere Skilehrer entlang der Piste standen.
Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen. Gegen 8:00 Uhr traten wir die Heimreise an und kamen am Nachmittag wieder zuhause an – müde, aber glücklich.
Die Skifreizeit war für uns alle ein sehr aufregendes Erlebnis, weshalb für Heimweh gar keine Zeit war. Wir bedanken uns bei allen, die geholfen haben, diese Skifreizeit für uns möglich zu machen!
(Marlen Borbe, Johanna Macher)




