Erfolgreich bei Internationaler Biologieolympiade

Wie jedes Jahr bestand auch 2023 wieder die Möglichkeit zur Teilnahme an der Internationalen Biologieolympiade. Zahlreiche biologisch geisterte Schüler*innen konnten ihre naturwissenschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen und Aufgaben aus diversen biologischen Teildisziplinen bearbeiten. Der Wettbewerb umfasst insgesamt vier Runden, welche jeweils unterschiedliche Aufgabentypen und Bearbeitungskriterien besitzen. Wenn man es mit großer Leidenschaft und einiger harter Arbeit nach vier Runden unter die auserwählten Kandidat*innen schafft, vertritt man auf internationaler Ebene im Team sein Heimatland. Der finale Wettbewerb wird dieses Jahr in Dubai ausgetragen.

Dieser Herausforderung stellten sich an der MNS neben vielen weiteren Schüler*innen der MNS auch Maja Kantlehner (Q3) und meine Wenigkeit, Leopold Mohring (Q1). Alle bearbeiteten die erste Runde, welche aus öffentlich zugänglichen Aufgaben zu unterschiedlichen Teilbereichen der Biologie (Botanik, Neuro- und Sinnesphysiologie, Genetik, Bioinformatik) bestand, jeweils zu Hause. Wer denkt, dass man die Lösungen zu den gestellten Aufgaben dabei einfach googlen konnte, hat leider falsch gedacht. Jede Aufgabe besaß ihre eigene Komplexität und verlangte neben intensiver Recherche, kluger Einfälle und einer gehörigen Portion Fachwissen eine genaue Dokumentation der Arbeitsergebnisse. Nachdem wir beiden diese Hürde erfolgreich genommen hatten, stand in Runde zwei eine nicht minder schwere Klausur zu weiteren vertiefenden Inhalten an. Dass nicht wenige Schüler*innen an dieser Klausur scheitern, stellt umso mehr insbesondere Majas biologisches Können unter Beweis, die nicht nur in die dritte Runde der Olympiade (ausgetragen am IPN in Kiel) einziehen konnte, sondern auch als eine der zehn besten Nachwuchs-Biologinnen in Hessen zum Landesseminar eingeladen wurde. Wir drücken ihr für beides fest die Daumen!

Insgesamt ist die Biologie-Olympiade eine tolle Möglichkeit, sich biologisch-naturwissenschaftlich weiterzuentwickeln, da man sein Können auch über den Unterricht hinaus zeigen kann, ein großes Spektrum an Wissen erlangt und ganz nebenbei auch noch Punkte für das MINT-Zertifikat sammeln kann. Es ist eine Erfahrung, die sich für jeden Bioverrückten lohnt und ein Spaß, den man unbedingt mitmachen sollte.

Insbesondere möchten Maja und ich uns bei unseren Mentor*innen Frau Ruttke und Herrn Gerlach für die Unterstützung und Begleitung bedanken.

(Leopold Mohring)

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