Hilfreiche Tipps und Tricks bei Chance auf Erfolg

„Chance auf Erfolg“ ist ein Lernangebot für Schüler*innen aus dem mittleren Notenspektrum in den Fächern Deutsch und Englisch, das seit Jahren regelmäßig in der ersten Osterferienwoche von Montag bis Donnerstag stattfindet. In Lerngruppen von neun bis zehn Schüler*innen aufgeteilt, behandelten wir in diesem Jahr gemeinsam mit den Lehrkräften Herr Fringes, Frau Frommhold, Herr Gerlach und Herr Rath unterschiedliche Themenbereiche, die von uns im Vorfeld in einem Selbsteinschätzungsbogen gewünscht bzw. angegeben wurden. Die vier Tage waren in Blockeinheiten aufgeteilt, sodass wir Englisch und Deutsch im Wechselmodell täglich jeweils zwei- und dreistündig hatten.

In der Lerngruppe für Deutsch wurde nach unseren Angaben in den Einschätzungsbögen ein besonderes Augenmerk auf die Arbeit an Texten gelegt und wir bekamen Leitfäden und Formulierungshilfen an die Hand, um unsere Textproduktion zu verbessern, da das richtige Zeitmanagement in der Klausur einen wichtigen Bestandteil des Erfolgs darstellt. So arbeiteten wir über die Woche mit Texten aus dem Bereich der Epik (Kurzgeschichte „Happy End“ von Kurt Marti) und der Lyrik (Gedicht „Sehnsucht“ von Jospeh von Eichendorff), analysierten und interpretierten diese und teilten unsere Ergebnisse in der Gruppe. Ebenfalls frischten wir unsere Kenntnisse in Rechtschreibung und Grammatik auf.

Die Lerngruppe für Englisch beschäftigte sich viel mit dem mündlichen Austausch, um das Sprechen in den Vordergrund zu stellen. Da viele Schüler*innen Probleme mit dem gelösten Englischsprechen haben, war es sehr hilfreich, in einen Austausch zu kommen und einfach ungehemmt zu reden. So führten wir Gruppendiskussionen über die Vor- und Nachteile des alltäglichen Zugangs zum Internet und das Knüpfen von sozialen Kontakten und Freundschaften auf Social Media. Zudem beschäftigten wir uns mit verschiedenen Strategien, um unser Vokabular zu erweitern und produzierten über den Verlauf der Woche einige Texte. So fassten wir die Kurzgeschichte „Sucker“ von Carson McCullers zusammen, analysierten und charakterisierten den Protagonisten Richard aka Sucker und stellten unsere Ergebnisse vor. Das Korrigieren von Fehlern am eigenen Text zeigte uns zudem unsere Fehler auf und hilft weiter, diese zukünftig hoffentlich zu vermeiden.

Insgesamt wurden uns in der Woche viele hilfreiche Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben, die in der Anwendung sehr nützlich sind und die Möglichkeit und die Richtung für eine gute Textproduktion und damit einen erfolgreichen Besuch der Q-Phase vorgeben. Für Schüler*innen, die sich in den genannten Fächern gerne weiterentwickeln möchten, lohnt sich dieser Aufwand in den Ferien somit auf jeden Fall.

(Emilia Tabarelli)

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