Kunstlabor VIELFALT FASSADE

Kunstlabor VIELFALT FASSADE

Die Ausstellung ist eröffnet!

Zahlreiche Eltern, Lehrkräfte, darunter zu unserer großen Freude auch ehemalige, und natürlich SchülerInnen fanden sich am frühen Abend zur Eröffnung der diesjährigen Ausstellung des “Kunstlabors” ein und widmeten sich den künstlerisch-praktischen Ergebnissen der SchülerInnen. Nach den Eröffnungsworten der verantwortlichen Lehrerinnen Frau Frommhold und Frau Krusche sowie den Schülerinnen Luisa und Elina aus dem Jahrgang 9 war die Begeisterung über viele der Werke groß und Worte wie “beeindruckend”, “welch tiefgründige Gedanken und tolle Ideen” konnten beim Vorbeigehen aus vielen Mündern so oder sehr ähnlich gehört werden. In der Ausstellung Vielfalt Fassade konnten die BesucherInnen vielfältige Blicke hinter unsere menschlichen Fassenden erhalten. Das Werk beispielsweise „Lauf der Zeit“ von Allysa Reetz (8.2) konfrontiert uns mit unserer Sehnsucht nach unbeschwerter Kindheit, die in jedem von uns schlummert, „Zerissen“ von Jolanda Kruckeberg (8.2) spiegelt uns das Zerissen-sein zwischen den eigenen Bedürfnissen und dem Wunsch anderen gerecht zu werden, ihnen zu gefallen und zu genügen wider. Die Arbeit von Lilly Edelhoff (9.5) „Mauer der Zuversicht“ wiederum zeigt auf, dass immer neue „Samen“ aufgehen können und schenkt uns Hoffnung und auf den Wert der Hilfsbereitschaft, „Das Glück im Unglück“, macht uns Clara Gundlach (9.2) aufmerksam und wir können am Ende ein „kleines Stückchen Glück“ als Anker unseres Lebens buchstäblich mitnehmen.

Sich mit diesen und vielen weiteren bemerkenswerten Arbeiten der SchülerInnen auseinanderzusetzen, ist lohnenswert, und kann bis zum 18.07.2023 nachgeholt werden.

(Katrin Frommhold)

Rückblick auf ein Jahr “Kunstlabor”

Das Fach Kunstlabor ist wirklich etwas Besonderes. In diesem WU-Fach liegt alles an einem selbst. Es geht hierbei um Selbstverantwortung und -kontrolle, aber selbstverständlich auch um Spaß und Kreativität. Alles muss selbst gedanklich entworfen und schließlich umgesetzt werden. Es ist viel Platz für Kreativität und eigene Ideen.Was wollte man schon immer mal ausdrücken? Was empfindet man als ein wichtiges Thema? Und wie könnte man das am besten darstellen? Dies sind alles Fragen, die wir uns im Wahlfach Kunstlabor gestellt haben. Dabei sollte man die Stunden aber nicht zu entspannt gestalten, was ich im Laufe des Jahres schmerzlich erfahren musste. Viele haben gemerkt, wie schwer wir es uns hierdurch gemacht haben. Man muss schon viel tun, um Stress, Hektik, und schließlich ein schlechtes Endprodukt zu vermeiden. Wenn man gut aufgeteilt und kontinuierlich an dem Projekt arbeitet, wird sich die Leistung am Ende im Werk widerspiegeln und man kann stolz auf sich sein – ein Gefühl, dass man ohne Anstrengung und wirklich ernsthafte Auseinandersetzung sowohl inhaltlich als auch künstlerisch-praktisch nicht wirklich erreicht.

(Marie von Tempski)

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