Science on Stage Europa

Seit 2016 heißt es jedes Jahr im späten Frühjahr an der MNS „Dem Täter auf der Spur“. Vor gut sechs Jahren fiel der Startschuss zu dem Kooperationsprojekt mit dem Graf-Stauffenberg-Gymnasium aus Flörsheim. Insgesamt 24 Schüler*innen des Jahrgangs 5 aus beiden Schulen haben zwei Tage Zeit einen Kriminalfall mit naturwissenschaftlichen Versuchen zu lösen. Am ersten Tag finden sich die Ermittler*innen an der MNS ein und werten hier im kriminaltechnischen Labor erste Spuren von Tatort und Verdächtigen aus. Am zweiten Tag ist Tatortarbeit angesagt, aus der sich am Ende ein Tatverdächtiger herauskristallisiert. Das Projekt ist Teil der MNS-MINT-Pullouts, bei denen besonders begabte und MINT-motivierte Schüler*innen gefördert werden, in dem sie einen Blick über den Tellerrand des eigentlichen MINT-Unterrichts erhalten.

Das Projekt wurde im Oktober 2021 beim Science on Stage Festival Deutschland als eines von elf Projekten als deutscher Beitrag für das Science on Stage Europafestival 2022 in Prag ausgewählt. „Das Projekt fördert kontextorientiertes, interdisziplinäres Lernen und soziale Kompetenz.“, so die Fachjury in Karlsruhe.

Vom 24. bis 27. März war es nun so weit: Gemeinsam mit mehr als 400 Lehrenden aus 34 europäischen Ländern nahmen Herr Dr. Röder von der MNS und Frau Schneider aus Flörsheim an der größten europäischen Bildungsmesse im MINT-Bereich teil. Während des Messeparts stellten alle Teilnehmer*innen ihre Projekte an einem Stand vor. Menschen aus ganz Europa kamen so über ihre Projekte, aber auch weit darüber hinaus, in den Austausch. Neue Kontakte wurden geknüpft, Ideen angedacht und in zusätzlichen Praxisworkshops konnten die Lehrenden ganz neue Erfahrungen machen. Auch für die MNS haben sich neue Ideen für die Gestaltung und Umsetzungen von Projekten, aber auch eine mögliche Kooperationsidee über Ländergrenzen hinweg, ergeben. Trotz aller positiver Stimmung bei den Teilnehmenden, war auch auf dem Festival in Prag der Krieg in der Ukraine ein omnipräsentes Thema. Eine der qualifizierten Gruppe aus der Ukraine konnte tatsächlich trotz des Krieges ihr Projekt präsentieren. Leider blieben die drei anderen ukrainischen Stände leer. Bei allen Teilnehmenden blieb die Hoffnung, die ukrainischen Kolleg*innen in zwei Jahren auf dem nächsten europäischen Science in Stage Festival in Finnland treffen zu können.

(Sebastian Röder)

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