„Secret Service“: Frauen in der Naturforschung

„Secret Service“: Frauen in der Naturforschung

Passend zum Bestreben der Schülerinitiative „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, starke Frauen in diesem Schuljahr in den Mittelpunkt unserer Projektarbeit zu stellen, besuchten wir gemeinsam mit Schülerinnen des Chemie-Leistungskurses Q3 am 25.September die Eröffnung der Sonderausstellung „Secret Service: Frauen in der Naturforschung“ im Senckenberg Museum in Frankfurt. Im Fokus der Ausstellung standen elf Frauen, die einen entscheidenden Dienst (Service) für die Naturforschung geleistet haben und dabei meistens unbeachtet blieben (Secret). Künstliche Intelligenz unterstützt dabei, die Wissenschaftlerinnen visuell in Szene zu setzen, da von vielen keine oder kaum Bilder existieren.

Besonders beeindruckt hat mich die Geschichte und der Einfluss von Maria Sibylla Merian. Sie spezialisierte sich in der Insektenkunde und hielt ihre Aufzeichnungen in Kupferstichen fest. Die Vogelspinne erhielt ihren deutschen Namen übrigens basierend auf einer dieser Aufzeichnung, die eine solche Spinne beim eher untypischen Verzehr eines Kolibris zeigt. Beachtlich finde ich darüber hinaus vor allen Dingen ihren Umzug nach Surinam, den sie 1699 nur mit ihrer Tochter vollzog.

(Berenike Bährle)

Stay Connected

Weitere Neuigkeiten

Nach oben scrollen