Siegreich bei “Jugend forscht”

Am 15. Februar 2020 fand der Regionalausscheid Hessen-West von “Jugend forscht” statt. In den Räumlichkeiten von Infraserv im Kalle-Alberts-Industriepark in Wiesbaden traten die verschiedensten Projekte der Schulen unserer näheren Umgebung gegeneinander an.

Aus unserer Schule traten zwei Projekte in der Kategorie Mathe/Informatik an.

Das Projekt Remote-Microscope der Schüler Benedikt Labeck, Michel Wahmes und Birk Kimpel (allesamt aus dem 12er-Info-LK) fand sehr viel Beachtung. Die Schüler haben ein handelsübliches Schülermikroskop mit einem Raspberry-Pi nano mit Kamera und drei Schrittmotoren versehen und machen es so möglich, das Bild des Mikroskops auf jedem PC im Schulnetz anzusehen und auch die Scharfstellung sowie die Bewegung des Objekttisches z.B. vom Smartboard aus zu steuern. Die Lösung ist insgesamt sehr robust, kostengünstig und auch leicht nachzubauen. Das Projekt wurde, da es schwierig in eine der Kategorien einzuordnen ist, von insgesamt drei Jurys begutachtet (Arbeitswelt, Mathe/Informatik und Technik). In Anerkennung der besonderen Leistung wurde das Projekt als bestes interdisziplinäres Projekt ausgezeichnet und nimmt damit am Landeswettbewerb Jugend-forscht teil.

Felix Dumbeck (aus dem 13er-Info-LK) hat mit seinem Projekt Dezentralisierung von Datenspeicherung einen hervorragenden zweiten Platz erreicht. Er hat in seinem Projekt mit der im Unterricht vermittelten Programmiersprache Java eine neuartige Möglichkeit zur dezentralen Speicherung von Dateien entwickelt. Besondere Merkmale sind dabei die Sicherheit der Daten durch Verschlüsselung und Verteilung auf verschiedene Knoten sowie die sehr gute Performance und Skalierbarkeit. Der zweite Platz wird der absolut eigenständigen Arbeit möglicherweise nicht gerecht, ist aber zum Teil der doch sehr spezifischen Materie zuzuschreiben, die weder in der schriftlichen Ausarbeitung noch in der Präsentation einfach zu vermitteln ist.

(Frank Topsch)

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