Ich, Robert Karapetyan, aus der Klasse 6.4, durfte am Donnerstag, den 19.2.2026, als Schulsieger der Martin-Niemöller-Schule beim Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs antreten. Dieser fand in der Aula der Leibnizschule statt. Es waren zehn andere Schulsiegerinnen und Schulsieger von verschiedenen Schulen da, die alle nacheinander ihre vorbereiteten Textstellen vorgelesen haben. Ich war als letztes an der Reihe. Deshalb wurde die Aufregung immer größer. Kurze Zeit später war es schon so weit, ich musste vorlesen: Ich war sehr nervös. Und die Stimme am Mikrofon klang komplett anders. Schwierig waren aber nur die ersten Sekunden. Dann nahm alles seinen Lauf. Doch das war nicht das Ende.
Als alle fertig waren, kam es zu dem Fremdtext. Jeder liest dort zwei Minuten aus einem fremden, neu erschienenen Buch, vor. Wenn die Zeit um ist, gibt man das Buch an den Nächsten ab. Als ich meinen Teil las, war keine Aufregung mehr da. Ich hatte alles wie geplant geschafft. Danach kam eine lange Pause mit Kuchen und Getränken. In dieser Zeit hat die Jury entschieden, wer gewonnen hat. Es sei wohl keine einfache Entscheidung gewesen, weil sie sehr lange gebraucht haben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren angespannt und haben ungeduldig gewartet.
Leider hatte ich das Siegerpodest verfehlt. Meiner Meinung nach waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr gut und jeder Einzelne hätte den Sieg verdient. Ich bedanke mich, dass ich dort meine Schule vertreten durfte. Es war eine schöne Erfahrung für mich.
(Robert Karapetyan)




