Wir setzen ein Zeichen: Unser Anti-Mobbing-Tag

Rote T-Shirts, rote Pullover, rote Masken. Am Dienstag, den 15. Februar, trugen sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer rote Kleidung. Warum? Um gemeinsam ein Zeichen gegen Mobbing zu setzen.

Ein gutes Miteinander sollte selbstverständlich sein, doch leider kommt Mobbing im Alltag vieler Schülerinnen und Schüler vor. Unter dem Motto „Zeig Mobbing die rote Karte!“ haben wir deshalb das Thema einen Tag lang in den Mittelpunkt des Schullebens gestellt. Unsere Zielen waren es Mobbing klar als Grenzüberschreitung zu benennen, Handlungsmöglichkeiten für Opfer, Zuschauer*innen und Täter*innen aufzeigen und als Schulgemeinde ein Zeichen zu setzen, dass niemand ausgeschlossen wird.

So erwarteten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I an diesem Tag klassenspezifische Stunden zu verschiedenen Aspekten von Mobbing, organisiert von der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die fünften Klassen erhielten eine Lesung der Pat*innen aus dem Buch „Ella im Abseits“, während die sechsten Klassen einen Besuch der „Digitalen Helden“ zum Thema Cybermobbing erhielten. Die neunten Klassen führten Team-Building-Spiele durch und die zehnten Klassen reflektierten ihre Klassengemeinschaft. Aber auch Experten von außerhalb hatten wir anlässlich des Anti-Mobbing-Tages eingeladen. Der Jahrgang 8 nahm an einem Webinar zum Thema Cybermobbing von der Rechtsanwältin Gesa Stückmann teil. Die siebten Klassen bekamen indes Besuch vom Frankfurter Autoren Norman Wolf, der aus seinem Buch „Wenn die Pause zur Hölle wird“ las und von seinen eigenen Mobbing-Erfahrungen berichtete: „Mobbing ist nicht einfach nur ,Ärgern’. Mobbing hinterlässt tiefe Narben, die oft ein Leben lang bleiben. Das muss endlich in die Köpfe der Menschen.“

In der Pause konnten alle, die vorher von Klassen und Arbeitsgruppen gestalteten, Pinnwände lesen, die sich unter anderem mit den Akteuren von Mobbing, den Intention der Mobbenden oder Hilfsangeboten beschäftigen. Zudem haben alle Mitglieder der Schulgemeinschaft mithilfe der „Wall of Shame“ ein sichtbares Zeichen gegen Mobbing gesetzt. Sie schrieben ihren Namen auf eine Papierhand und klebten diese über ein erlebtes Mobbing-Ereignis oder einen beleidigenden Spruch eines Schülers/ einer Schülerin der Schule. Am Ende des Tages war keine Beleidung mehr zu lesen! Alle Klassen haben darüber hinaus ihre eigene rote Karte erstellt, auf der sie wichtige Erkenntnisse des Tages zum Umgang mit Mobbing festgehalten haben.

Das Erleben des Tages nach monatelanger Planung hat uns gezeigt, wie wichtig es ist auch Themen außerhalb des Unterrichts zu behandeln. Wir finden es toll, dass wir gemeinsam heute und zukünftig Mobbing die rote Karte zeigen!

Die Schülerinitiative Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

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