Die ersten Tage an der MNS

Tag 1:

Endlich war es so weit – die Einschulung in die fünfte Klasse in der MNS wurde nach 6 Wochen Ferien wahr. Am Montag um 12:25Uhr brachten mich meine Eltern vor die Schule. Es waren viele Kinder und Familien da. Leider konnten wegen Corona die Eltern nicht mit – oder: Eltern müssen draußen bleiben! Unsere Paten aus der 12. Jahrgangsstufe hielten Schilder mit den Anfangsbuchstaben unserer Nachnamen hoch. Dort versammelten wir uns, anschließend machten wir uns auf den Weg zur Aula. Dort haben unsere Parten ein Theaterstück über Martin Niemöller aufgeführt. Mir sagte der Name bis dahin nichts. Es war interessant zu erfahren, dass Martin Niemöller ein Theologe war, der im zweiten Weltkrieg in einem Konzentrationslager gefangen wurde. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs hat er sich für die evangelische Kirche und den Frieden eingesetzt. Dann haben noch zwei Kinder etwas auf dem Flügel gespielt.

Anschließend haben die Lehrer uns Kinder aufgerufen. Unser Klassenlehrer ist Johannes Gerlach, er hat uns dann ins Klassenzimmer geführt. Wir mussten unseren Platz suchen, das war nicht schwierig, da auf dem Platz eine Schultüte mit dem Namen des jeweiligen Kindes lag.Als alle ihren Platz gefunden hatten, stellte sich unser Klassenlehrer nochmal genauer vor und dann durften wir unsere Schultüte auspacken. Es war ein Bleistift, ein Marker und ein Würfel drin. Dann haben wir den Stundenplan auf English ausgefüllt und wir haben notiert, in welchen Fächern wir welche Lehrer haben. Anschließend haben wir ein kleines Rätsel gemacht. Es ging darum, wo die Räume in der Schule liegen. Dann haben wir noch jede Menge Zettel für die Eltern zum Ausfüllen bekommen. Und dann war auch schon der erste Tag vorbei und wir gingen alle glücklich nach Hause.

 

Tag 2:

Am zweiten Tag war der Treffpunkt für unsere Klasse am Schultor. Als alle aus unserer Klasse am Schultor waren, haben unsere Paten uns in unseren Klassenraum geführt. Als wir vor dem Klassenzimmer standen, hat Hr. Gerlach uns gesagt, dass wir uns aussuchen dürfen, wo wir sitzen. Anschließend machten wir einen Stuhlkreis und dort haben wir Kennenlernspiele gemacht, einmal mit einer Wolle. Man musste das Ende immer festhalten, dass ergab eine Art Spinnennetz – sehr kunstvoll! Schließlich musste man sich ein Stück abschneiden und am Ende des Schuljahres knoten wir das alles wieder zusammen. Dann haben wir noch ein Spiel mit einem Ball gemacht und schwupps war Pause. Dann haben wir einen Steckbrief gemacht und dann sollten wir noch ein Passfoto ausdrucken. Zum Schluss haben wir von Hr. Gerlach noch jede Menge Zettel bekommen.

Tag 3:

Am dritten Tag stand ein Pferd vor dem Fenster – ups, das hatte ich mir wohl nur eingebildet, weil mein Kopf schon so voll war und es auch so heiß war. In der 5. und 6. Stunde haben unsere Paten ein Detektiv-Spiel vorbereitet, das durch die ganze Schule ging. Es wurden Süßigkeiten in der Mensa gestohlen. Und am Ende waren unsere Paten die Diebe: das hatte ich mir gleich gedacht. Das Spiel hat uns aber durch die ganze Schule geführt; das war gut, alle Räume mal zu sehen.

Jetzt sind drei Tage rum und mir gefällt es wirklich gut in der Schule. Ich freue mich schon auf die nächsten Wochen!

 

(Juli Schulte, 5.1)

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