Jugend forscht – Martin-Niemöller-Schule viermal auf dem Treppchen

Am Samstag, 24. Februar, war es mal wieder so weit: Die wochen- und monatelange Forschungen von vier MNS-Schülergruppen sollten auf dem Regionalwettbewerb von Jugend forscht den Fachjurys präsentiert werden. Zum ersten Mal in der Geschichte der MNS nahm dabei eine Gruppe am Wettbewerb „Schüler experimentieren”, der sich an jüngere Schülerinnen und Schüler unter 14 Jahren richtet, teil.

Die vier Wettbewerbsgruppen der MNS waren sehr gut für den Tag vorberietet: Mit sehr professionell anmutenden Postern wurde der jeweilige Wettbewerbsstand präpariert, außerdem wurden noch Teile oder sogar der ganze Versuch vor den Postern aufgebaut. Während die Betreuer in einem Sonderprogramm einige interessante Details über hochprofessionelle Klebstoffe einer Wiesbadener Firma erfuhren, mussten sich die Wettbewerbsgruppen der Fachjury stellen. Einem Vortrag der Schülerinnen und Schüler folgte ein Interview durch die Jury, das den Teilnehmern richtig auf den Zahn fühlen sollte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer gemeinsamen Aktion wie einer Werksgeländerundfahrt teilnehmen, bevor die Ausstellung der Projekte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Ab 16.00 war es dann endlich soweit: Die große Preisverleihung stand an. Zuerst wurde dabei die große Ungeduld der Jüngeren gestillt und schon hier durfte die MNS jubeln. Björn Brestel und Colin Tritscher konnten mit ihrem Projekt „Kohlmeisen ins Schlafzimmer geschaut” den ersten Preis in der Kategorie „Biologie” erreichen (Betreuung: Dr. Sebastian Röder, Technik: Frank Topsch). Die beiden überzeugten mit einer ausgezeichneten schriftlichen Arbeit und einem routiniert, professionellem Vortrag die Jury und sicherten sich gegen sechs weitere Bewerber den ersten Platz.

Im Bereich Jugend forscht stellte sich die Jury in diesem Jahr als besonders streng heraus. Nur in zwei Kategorien wurden dieses Jahr erste Plätze vergeben, die für die Qualifikation für den Wettbewerb auf Landesebene Voraussetzung sind. So können Lukas Manninger und Dilan Nehad Hessan (Betreuung Frank Topsch) stolz auf ihren zweiten Platz in der Kategorie Technik sein, die ohne einen ersten Platz blieb. Die beiden entwickelten ein System aus Hard- und Software zur Analyse von Individualbewegungen auf einem eingegrenzten Gebiet. Die beiden führten der Jury dabei ihr Labormodell erfolgreich vor und konnten so die Praxistauglichkeit der selbst entwickelten Software in Kombination mit einem Kameracluster beweisen.

In der Kategorie Informatik gingen Felix Blang, Janik Liebrecht und Janik Bücher (Betreuung: Frank Baethge) mit ihrer Handy-App zur erleichterten Erfassung von Schulbüchern in der Lehrmittelbibliothek an den Start und konnten einen dritten Preis erreichen. Die gleiche Platzierung erlangten Nils Muthreich, Verena Steitz und Marie Kimpel (Betreuung: Mareike Linssen) mit ihrem Physikprojekt. Sie haben sich wohl von den Kohlemeisen-Untersuchungen von Björn und Colin inspirieren lassen und beschäftigten sich mit einem Ornithopter, einem sog. Schlagflügler, der technisch die Flugbewegungen eines Vogels nachempfinden soll.

(Dr. Sebastian Röder)

 

 

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