Ein Tag in der Detektei

Am Girls‘ Day dürfen Mädchen einen Beruf ausprobieren, in dem vor allem Männer arbeiten.

Ich habe mich bei der Detektei Adler beworben, weil ich gerne die „Drei ???“ höre und wissen wollte, was ein Detektiv bzw. eine Detektivin so alles macht. Zusammen mit zwei anderen Mädchen durfte ich am 22.04.2021 von 9 bis 12 Uhr bei dem Detektiv Alexander Schrumpf in Erbenheim ein Praktikum machen.

Zunächst haben wir viel über Detektivbunde gelernt. Herr Schrumpf hat uns dann einiges über seine Fälle berichtet. Zum Beispiel hat er mal einen Brandstifter geschnappt. Herr Schrumpf hat zudem erzählt, dass nur 10% der Detektive weiblich sind, obwohl sie bei Observationen viel weniger auffallen.

Dann mussten wir selber eine Detektivaufgabe lösen. Mit Hilfe von Adressbüchern sollten wir herausfinden, wer alles zur Familie von Alexander Schrumpf gehört. Wir haben erfahren, dass seine ganze Familie schon immer in dieser Straße gewohnt hat. Also haben wir nachgeschaut, wer heute in der Straße wohnt und wer früher hier gelebt hat. So haben wir herausgefunden, wer seine Schwester, seine Mutter, sein Vater, seine Oma, sein Opa sind und mit wem sie alle verheiratet sind. Die Aufgabe hat viel Spaß gemacht.

In den letzten 10 Minuten haben wir uns dann auch noch Fingerabdrücke angeschaut.

Ich fand es sehr schade, dass es schon vorbei war, denn ich hätte gerne noch viel mehr erfahren. Der Girls‘ Day hat super viel Spaß gemacht.

(Mariví, 5.1)

 

Ein Tag in der Firma k+k information services GmbH

An meinem ersten Girls Day habe ich sehr viel über KI (=Künstliche Intelligenz) gelernt. Ich habe mich bei der Firma k+k information services GmbH in Fellbach angemeldet. Wegen Corona war es ein digitaler Girls’Day.

Der Tag wurde von einem Mitarbeiter der k+k geleitet: Pascal Lottman. Er ist dort Produktmanager und kümmert sich um die Vermarktung. Mit weiteren 15 Mädchen (zwischen 10 – 16 Jahre alt) haben wir uns mit dem Thema Programmierung und Maschinellem Lernen beschäftigt.

Wir haben uns alle erstmal vorgestellt und Pascal hat uns alles über Künstliche Intelligenz erklärt: KI ist ein Sammelbegriff für verschiedene Technologien und Verfahren. Z.B. könnten wir in der Zukunft nur über Gesichtserkennung bargeldlos zahlen (Smile to Pay) oder man könnte anhand von Apps Hautkrebs früher erkennen (Skinvision). Er hat auch erklärt, daß es Firmen gibt, die das autonome Fahren entwickeln. Hier ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=B8R148hFxPw&feature=emb_logo

Wir durften auch selber etwas programmieren: Eine Teachable Machine. Diese Maschine kann Gegenstände erkennen, unterscheiden und zuordnen. Dazu haben wir verschiedene Dinge fotografiert (1) und die virtuelle Maschine „trainiert“ (2). Am Ende hat sich die Maschine die Sachen gemerkt und konnte diese 100% zuordnen (3). Als Beispiel habe ich einen Controller verwendet:

Zum Abschluß haben wir eine Teilnahmeurkunde bekommen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf den nächsten Girls’Day.

(Thuraya, 5.3)

 

Ein Tag bei ProSiebenSat.1

Am 22. April 2021 fand wie jedes Jahr der Girls’Day statt. An diesem Tag haben Mädchen die Möglichkeit, einen ihnen noch unbekannten Beruf kennenzulernen und zu entdecken. Aufgrund der aktuellen Situation war das in diesem Jahr in den meisten Berufen nur digital möglich, dies hat mich aber nicht gestört, da ich so die Möglichkeit hatte, ein Unternehmen, welches nicht in Hessen sitzt, kennenzulernen.

Da ich mich schon immer sehr für Medien interessiere, habe ich mich für ProSiebenSat.1 entschieden. Am Donnerstagmorgen habe ich mich dann in einer Videokonferenz mit ca. 20 anderen Mädchen und Angestellten von ProSiebenSat.1 getroffen und wir haben uns erst einmal einen groben Überblick über das Unternehmen geschafft. Wir haben gelernt, dass hinter Pro7Sat.1 noch weitere TV-Sender und viele Firmen etc. stecken. Anschließend fand ein Role Model-Talk statt: Bei diesem haben vier verschiedene Frauen aus Führungspositionen von ihren abwechslungsreichen Jobs erzählt, außerdem haben sie von anfänglichen Zweifeln berichtet, welche sich später als unnötig herausstellten. Nach einer Mittagspause hatte ich die Möglichkeit, selbst als UX Designer tätig zu werden und alltägliche Probleme zu lösen. Am Nachmittag durften wir Mädchen dann nochmal viele Fragen zu allen Bereichen des Unternehmens stellen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr überrascht war, dass so viel mehr als nur die TV- Sender hinter ProSiebenSat.1 stecken und dass es so viele verschiedene Berufsrichtungen gibt. Der gesamte Tag war sehr interessant und ich kann jedem empfehlen die Chance zu nutzen, um neue Berufe kennenzulernen und Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.

(Marie Poiger, 10.3)

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.